Einkauf
Gemeinsame Einkaufsliste: nie wieder doppelt Milch
Zwei Leute, zwei Listen, und am Ende stehen drei Packungen Milch im Kühlschrank und kein Brot. Eine gemeinsame Einkaufsliste löst das, wenn ihr euch an ein paar einfache Regeln haltet.
Stand:
Eine Liste für alle, immer dabei
Die wichtigste Regel: Es gibt genau eine Liste, und alle können jederzeit etwas draufschreiben. Der Zettel am Kühlschrank scheitert daran, dass er zu Hause hängt, wenn man im Laden steht. Eine geteilte Liste auf dem Handy hat jede Person dabei.
- Sofort aufschreiben: Wer das Letzte aufbraucht, setzt es auf die Liste. Nicht später, sondern jetzt.
- Genau sein: „Joghurt“ führt zu Diskussionen, „2× Naturjoghurt 3,5 %“ nicht.
- Im Laden abhaken: So sieht die andere Person, was schon im Wagen liegt, und kauft auf dem Heimweg nicht dasselbe.
Grundvorrat: Was immer da sein sollte
Legt einmal fest, was ihr immer im Haus haben wollt. Das spart das Nachdenken vor jedem Einkauf. Ein Beispiel zum Anpassen:
| Bereich | Beispiele | Nachkaufen |
|---|---|---|
| Kühlschrank | Milch, Butter, Eier, Käse, Joghurt | wöchentlich |
| Frühstück | Brot, Müsli, Kaffee, Marmelade | wöchentlich |
| Obst und Gemüse | Äpfel, Bananen, Zwiebeln, Tomaten, Kartoffeln | wöchentlich |
| Vorrat | Nudeln, Reis, Dosentomaten, Öl, Mehl | alle 2 bis 4 Wochen |
| Drogerie | Klopapier, Zahnpasta, Duschgel | monatlich |
| Haushalt | Spülmittel, Müllbeutel, Spülmaschinentabs, Schwämme | monatlich |
Was regelmäßig gebraucht wird, sollte von selbst wieder auf der Liste landen, statt dass es jemand jede Woche neu eintippt.
Nach dem Laden sortieren
Eine Liste in der Reihenfolge, in der etwas aufgeschrieben wurde, schickt euch im Supermarkt kreuz und quer. Sortiert nach Kategorien in der Reihenfolge eures Ladens: Obst und Gemüse, Brot, Kühlregal, Tiefkühl, Getränke, Drogerie. Dann geht ihr einmal durch und seid fertig.
Wer kauft ein, wer zahlt?
Den Wocheneinkauf könnt ihr abwechseln oder fest verteilen. Er ist gut als Aufgabe im Putzplan aufgehoben. Beim Geld hilft eine einfache Regel: Wer bezahlt, trägt den Betrag direkt ein, und später wird ausgeglichen.
Wie ihr die Kosten grundsätzlich teilt, steht für Paare in Gemeinsame Kosten als Paar und für WGs in WG-Kasse und Nebenkosten.
In der WG: gemeinsam oder getrennt?
Oft kauft in einer WG jede Person ihre Lebensmittel selbst, und nur Verbrauchsartikel wie Klopapier und Spülmittel sind gemeinsam. Dann reicht eine gemeinsame Liste für genau diese Dinge, bezahlt aus der WG-Kasse. Kocht ihr oft zusammen, lohnt sich eine gemeinsame Liste für alles.
So hilft Housely
Die Einkaufsliste in Housely
Wer im Laden steht, sieht sofort, was fehlt. Was abgehakt ist, verschwindet bei allen gleichzeitig.
- Eine Liste für den ganzen Haushalt, bei allen gleichzeitig aktuell
- Artikel per Barcode scannen oder einfach diktieren
- Nach Kategorien gruppieren, in der Reihenfolge eures Supermarkts
- Wiederkehrende Einkäufe und Vorlagen für Listen, die ihr öfter braucht
- Aus dem Einkauf direkt eine Ausgabe machen, die fair geteilt wird
- Mit Siri: „Füg etwas zur Housely Einkaufsliste hinzu“
- App für iPhone und Android; wer sie nicht hat, kauft im Browser mit ein
Zu zweit kostenlos, ohne Werbung.
Häufige Fragen
Wie teilt man eine Einkaufsliste mit dem Partner?
Am einfachsten mit einer App, in der ihr beide dieselbe Liste seht und bearbeitet. Was eine Person hinzufügt oder abhakt, sieht die andere sofort. Ein Zettel oder ein Chatverlauf geht auch, wird aber schnell unübersichtlich.
Wie vermeidet man Doppelkäufe?
Mit einer einzigen Liste für alle, auf der im Laden abgehakt wird. Dann sieht jede Person, was schon gekauft ist.
Kann jemand ohne die App die Housely-Liste nutzen?
Ja. Housely gibt es fürs iPhone und für Android, und wer die App nicht installieren möchte, nutzt Housely im Browser und kann dort einkaufen, abhaken und Ausgaben eintragen.

