Datenschutzerklärung
Stand: 15. Oktober 2026
Diese Datenschutzerklärung gilt für die App Housely (iPhone, Android und Browser-Version) und für diese Website. Kurz gesagt: Wir verarbeiten nur, was Housely zum Funktionieren braucht. In der App gibt es keine Werbung und keine Werbe-ID, und wir verkaufen keine Daten. Auf der Website zählen wir ohne Cookies, welche Seiten aufgerufen und wie oft die Buttons zum App Store und zu Google Play angetippt werden (siehe Webanalyse mit PostHog). Damit wir sehen, ob unsere eigenen Anzeigen wirken, meldet die iOS-App Installationen, App-Starts und Käufe ohne Werbe-ID an Meta (siehe Werbemessung mit Meta).
1. Verantwortlicher
kreativkonnekt GmbHFuhlsbüttler Str. 42122309 HamburgDeutschlandVertreten durch die Geschäftsführer Michael Wanjek und Nikolas Schaffmann
E-Mail für Datenschutzfragen: [email protected]
2. Diese Website
Beim Aufruf dieser Website verarbeitet unser Server technisch notwendige Daten (IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, aufgerufene Seite, Browser-Kennung) in Server-Logdateien, um die Website auszuliefern und vor Angriffen zu schützen. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem sicheren Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Website wird über das Netzwerk von Cloudflare ausgeliefert, das die Anfragen zum Schutz vor Angriffen und zur schnellen Auslieferung verarbeitet. Die Website setzt keine Cookies, lädt keine Inhalte von Drittanbietern und verwendet selbst gehostete Schriften.
Kommst du über eine unserer Anzeigen, stehen in der Adresse Kampagnenangaben (etwa „utm_source=meta“). Damit geben wir dem Link zum App Store den Namen der Kampagne mit, und die Webanalyse zählt, über welche Kampagne du gekommen bist (siehe unten). Apple zeigt uns in App Store Connect lediglich zusammengezählte Aufrufe und Downloads je Kampagne, keine einzelnen Personen.
Webanalyse mit PostHog
Wir möchten verstehen, welche Seiten und welche Anzeigen dazu führen, dass jemand Housely herunterlädt. Dafür nutzen wir auf dieser Website PostHog, einen Dienst der PostHog Inc. (USA), in der Variante PostHog Cloud EU: Die Daten werden auf Servern in Frankfurt am Main verarbeitet. Dein Browser schickt sie nur an unsere eigene Adresse (gethousely.app), unser Server reicht sie an PostHog weiter.
Dabei erfasst werden: die aufgerufenen Seiten, die Seite, von der du kommst (Referrer), Kampagnenangaben aus der Adresse (utm_source, utm_campaign, utm_content und Ähnliches), Browser, Betriebssystem, Gerätetyp, Spracheinstellung und Bildschirmgröße sowie, ob du einen Button zum App Store oder zu Google Play antippst – mit Kampagne und der Stelle auf der Seite. Was du in der App tust, gehört nicht dazu.
PostHog läuft bei uns ohne Cookies: Auf deinem Gerät wird nichts gespeichert, auch nicht im Speicher des Browsers. Um Besuche auseinanderzuhalten, bildet PostHog auf dem Server aus IP-Adresse, Browser-Kennung und einem Zufallswert, der jeden Tag gewechselt wird, eine Prüfsumme. Die IP-Adresse selbst wird nicht gespeichert, und Besuche an verschiedenen Tagen lassen sich nicht derselben Person zuordnen. Wir legen keine Nutzerprofile an und führen die Daten nicht mit deinem Housely-Konto zusammen. Sitzungsaufzeichnungen, Umfragen und automatisches Klick-Tracking sind ausgeschaltet.
Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, die Website und unsere Werbung anhand dieser Zahlen zu verbessern (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). PostHog verarbeitet die Daten in unserem Auftrag; mit PostHog haben wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen (Art. 28 DSGVO). Weil PostHog Inc. ein US-Unternehmen ist, lässt sich ein Zugriff aus den USA nicht ganz ausschließen; dafür gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission in diesem Vertrag.
Du kannst der Webanalyse jederzeit widersprechen: Schalte in deinem Browser „Do Not Track“ oder „Global Privacy Control“ ein, dann lädt die Website PostHog gar nicht erst. Oder schreib uns an [email protected].
3. Die App Housely
Konto
Für ein Konto speichern wir deinen Namen, deine E-Mail-Adresse und dein Passwort (nur als sicherer Hash, nie im Klartext). Meldest du dich mit Apple an, erhalten wir von Apple eine Kennung und – je nach deiner Wahl – deine E-Mail-Adresse oder eine Weiterleitungsadresse von Apple; deinen Namen gibst du selbst an, wenn du möchtest. Auf Android öffnet „Mit Apple anmelden“ Apples Anmeldeseite in einem Browser-Fenster; Apple schickt das Ergebnis an unseren Server, der es an die App weitergibt. Wir erhalten dabei dieselben Angaben wie auf dem iPhone. Löschst du dein Konto, heben wir die Verbindung zu „Mit Apple anmelden“ auch bei Apple auf. Wenn du dein Passwort zurücksetzt, senden wir dir einen Link per E-Mail.
In der Android-App kannst du dich auch mit Google anmelden. Dazu wählst du in Androids Anmeldefenster (Credential Manager) dein Google-Konto. Google gibt der App ein Anmelde-Token mit einer Kennung deines Google-Kontos, deiner E-Mail-Adresse, der Angabe, ob Google sie bestätigt hat, und deinem Namen. Unser Server prüft das Token mit den öffentlichen Schlüsseln von Google und speichert die Kennung und deine E-Mail-Adresse; deinen Namen übernehmen wir als Anzeigenamen, wenn dein Konto noch keinen hat. Dein Profilbild bei Google übernehmen wir nicht. Löschst du dein Konto, löschen wir auch die Kennung von Google; die Verbindung zu Housely kannst du zusätzlich in deinem Google-Konto entfernen.
Bei der Registrierung und bei der Anmeldung auf einem neuen Gerät schicken wir dir einen 6-stelligen Code per E-Mail. Wir speichern davon nur einen Hash; der Code läuft nach 10 Minuten ab. Wählst du „Diesem iPhone vertrauen“ (auf Android „Diesem Telefon vertrauen“), speichern wir einen zufälligen Geräteschlüssel (nur als Hash, mit einer Bezeichnung wie „iPhone“), damit du dort 90 Tage lang keinen Code brauchst. Außerdem merken wir uns deine Sprache, damit E-Mails und Mitteilungen in deiner Sprache ankommen, und bei mehreren Haushalten, welchen du zuletzt genutzt hast.
Haushaltsdaten
Alles, was du in Housely einträgst, gehört zu eurem Haushalt und ist für alle Mitglieder des Haushalts sichtbar: Aufgaben, Nachrichten zu Aufgaben und Ausgaben, Ausgaben, Fixkosten, Ausgleichszahlungen, die Einkaufslisten mit ihren Orten (Name, Adresse und Lage der Läden, die ihr für Erinnerungen am Ort speichert), Vorrat, Belegfotos, Abwesenheiten, die Standard-Aufteilung eurer Ausgaben, WG-Kasse, Kaution, Zählerstände und Haushaltsinfos wie WLAN-Daten oder Kontaktdaten eurer Vermietung. Diese Daten speichern wir auf unserem Server, damit sie auf allen Geräten des Haushalts gleich sind. Bist du in mehreren Haushalten, sieht jeder Haushalt nur seine eigenen Daten.
Eigene Nachrichten kannst du löschen, die Verwaltung des Haushalts auch fremde.
Melden, Blockieren und Moderation
Melden: Nachrichten, die gegen unsere Nutzungsbedingungen oder Gesetze verstoßen, kannst du in der App melden (Nachricht lange drücken → „Melden“), auf Wunsch mit einem Grund. Dazu speichern wir dein Konto als meldende Person, den Text der gemeldeten Nachricht und wer sie geschrieben hat, den Titel der Aufgabe oder Ausgabe, zu der sie gehört, den Haushalt und den Zeitpunkt. Die Meldung sehen nur wir als Betreiber, nicht die anderen Mitglieder des Haushalts. Wir prüfen Meldungen innerhalb von 24 Stunden und nutzen sie, um unzulässige Inhalte zu löschen, Personen aus einem Haushalt zu entfernen oder Konten zu sperren. Meldest du stattdessen per E-Mail an [email protected], verarbeiten wir die Angaben aus deiner E-Mail auf dieselbe Weise.
Blockieren: Du kannst eine Person in der App blockieren („Blockieren“). Dann speichern wir, wer wen blockiert hat, und den Namen der blockierten Person zu diesem Zeitpunkt. Nachrichten der blockierten Person werden dir ausgeblendet, du bekommst dazu keine Mitteilungen, und sie kann keine Beitrittsanfrage für deine Haushalte stellen.
Wortfilter: Nachrichten laufen durch einen automatischen Wortfilter. Eine feste Liste grober Beleidigungen wird in der App und auf unserem Server durch Sternchen ersetzt. Dabei wird nichts über dich ausgewertet: kein Profiling, keine künstliche Intelligenz.
Kontosperre: Bei schweren oder wiederholten Verstößen können wir ein Konto sperren. Es wird dann auf allen Geräten abgemeldet und kann sich nicht mehr anmelden. Wir speichern dazu das Datum und den Grund der Sperre.
Gerätesperre und Geräte-Kennung: Damit eine gesperrte Person nicht einfach mit einer neuen E-Mail-Adresse wiederkommt, schickt die App bei jeder Anfrage eine Geräte-Kennung mit: auf dem iPhone eine zufällige Kennung, die die App im Schlüsselbund des Geräts ablegt, auf Android die Android-ID des Geräts. Wir speichern davon nur einen Hashwert, den wir mit einem geheimen Schlüssel bilden, nie die Kennung selbst, zusammen mit dem Konto, der Plattform, der App-Version und wann das Gerät zuerst und zuletzt genutzt wurde. Auf dem iPhone schickt die App außerdem beim Anmelden und beim Start ein Token von Apples DeviceCheck-Dienst; damit können wir bei Apple für dieses Gerät ein einzelnes Merkmal „gesperrt“ setzen und abfragen. Apple teilt uns dabei nichts über dich oder dein Gerät mit. Sperren wir ein Gerät, kann auf ihm kein Konto mehr angelegt und keines mehr genutzt werden; die App zeigt dann „Dieses Gerät wurde dauerhaft gesperrt“. Wir nutzen die Geräte-Kennung für nichts anderes, insbesondere nicht für Werbung oder Tracking.
Bankdaten fürs Ausgleichen
Freiwillig kannst du IBAN, Kontoinhaber und einen PayPal.me-Namen hinterlegen. Sie werden nur den Mitgliedern deines Haushalts angezeigt, damit sie dir Geld überweisen können (zum Beispiel per GiroCode). Housely selbst führt keine Zahlungen aus.
Housely Plus
Käufe laufen vollständig über Apple (iPhone) oder Google Play (Android). Wir erhalten keine Zahlungsdaten. Beim Kauf gibt die App Apple bzw. Google die Kennung deines Housely-Kontos mit (eine zufällige Nummer ohne Namen oder E-Mail-Adresse), damit der Kauf deinem Konto zugeordnet bleibt. Plus gilt für einzelne Haushalte. Damit ein Kauf deinem Konto und den richtigen Haushalten zugeordnet bleibt, speichern wir je Kauf die ursprüngliche Transaktionsnummer von Apple bzw. bei Google Play eine Kennung, die wir aus dem Kauf-Token von Google bilden (die Kauf-Tokens selbst nur als Hash), das Produkt (ein Haushalt oder bis zu drei Haushalte, monatlich oder jährlich), die Umgebung (App Store oder Google Play bzw. deren Testumgebung), das Ablaufdatum, für welche Haushalte der Kauf gilt und wann du Plus zuletzt auf einen anderen Haushalt umgezogen hast. Die Mitglieder eines Haushalts mit Plus sehen, wer Plus für ihn bezahlt, aber keine Kaufdaten. Apple teilt unserem Server über seine Server-Benachrichtigungen mit, wenn ein Abo verlängert, erstattet oder beendet wird; dann passen wir Plus entsprechend an.
Kaufst du über Google Play, schickt die App das Kauf-Token und das Produkt an unseren Server. Der fragt den Stand des Abos (Produkt, Beginn, Ablauf, Status und ob es ein Testkauf ist) über die Google Play Developer API bei Google ab und bestätigt den Kauf dort. Wird ein Abo verlängert, pausiert, erstattet oder beendet, benachrichtigt Google unseren Server; dann fragt er den Stand erneut ab und passt Plus entsprechend an.
Mitteilungen
Wenn du Mitteilungen erlaubst, speichern wir ein Push-Token deines Geräts, um dir Erinnerungen und Hinweise aus deinem Haushalt zu schicken. Auf dem iPhone werden sie über den Apple Push Notification Service zugestellt, auf Android über Firebase Cloud Messaging (FCM) von Google; der Inhalt der Mitteilung läuft dabei über die Server von Apple bzw. Google. Auf Android erzeugt Firebase dafür auf deinem Gerät eine Firebase-Installations-ID und das Push-Token und übermittelt beide an Google, damit Google Mitteilungen an dein Gerät zustellen kann. Weitere Firebase-Dienste wie Firebase Analytics nutzen wir nicht. Mitteilungen können Inhalte aus deinem Haushalt zeigen, auch auf dem Sperrbildschirm: den Text einer Nachricht, Namen, Titel von Aufgaben, Ausgaben und Fixkosten und Beträge von Ausgleichszahlungen. Welche Mitteilungen du bekommst, stellst du in der App unter Einstellungen → Mitteilungen ein. Ob Vorschauen auf dem Sperrbildschirm erscheinen, legst du in den iPhone-Einstellungen unter Mitteilungen bzw. in den Android-Einstellungen unter Benachrichtigungen fest.
Kalender-Abo
Wenn du das Kalender-Abo einschaltest (Einstellungen → Mitteilungen → Kalender-Abo), erstellen wir dir einen privaten, geheimen Link. Unter diesem Link liefert unser Server einen Kalender mit den Titeln und Notizen deiner Aufgaben (auf Wunsch auch der Aufgaben aller anderen, dann mit dem Namen der zuständigen Person), den Fälligkeitstagen eurer Fixkosten, den Abholtagen der Müllabfuhr und dem Namen eures Haushalts. Beträge stehen nie darin. Wer den Link kennt, kann diesen Kalender lesen – gib ihn also nur weiter, wenn du das möchtest. Abonnierst du ihn in einem Kalenderdienst wie iCloud oder Google Kalender, ruft dieser Dienst den Link regelmäßig von unserem Server ab und speichert die Termine bei sich; dafür gelten dessen Datenschutzbestimmungen. Den Link kannst du in der App jederzeit zurücksetzen, dann funktioniert der alte nicht mehr. Wir speichern vom Link nur einen Hash.
Betriebszahlen
Aus Zeitpunkten, die ohnehin gespeichert sind – wann ein Konto und ein Haushalt angelegt wurden und wann jemand einem Haushalt beigetreten ist –, berechnen wir wöchentliche Gesamtzahlen, etwa wie viele neue Haushalte innerhalb von 48 Stunden eine zweite Person haben. Dafür erheben wir keine zusätzlichen Daten und geben nichts an Dritte weiter. Die Zahlen sehen nur wir, und sie zeigen keine einzelnen Personen.
Werbemessung mit Meta (nur iOS-App)
Wir werben für Housely mit Anzeigen auf Facebook und Instagram. Um zu sehen, ob sie wirken, enthält die iOS-App das Software Development Kit (SDK) von Meta. Es meldet Meta, dass die App installiert und geöffnet wurde, und von selbst erfasste App-Ereignisse wie Käufe von Housely Plus (Produkt, Preis, Währung). Dazu kommen technische Angaben zu deinem Gerät, etwa Gerätemodell, iOS- und App-Version, Spracheinstellung und Zeitzone, deine IP-Adresse und eine zufällige Kennung, die das SDK in der App anlegt.
Die App liest keine Werbe-ID (IDFA) aus und fragt nicht nach der Erlaubnis zum Tracking (App Tracking Transparency); im SDK ist die Werbe-Nachverfolgung ausgeschaltet. Meta ordnet Installationen und Käufe unseren Anzeigen deshalb über Apples SKAdNetwork und Metas Aggregated Event Measurement zu, und wir sehen nur zusammengezählte Ergebnisse je Anzeige. Deinen Namen, deine E-Mail-Adresse, die Kennung deines Housely-Kontos und Inhalte aus deinem Haushalt erhält Meta nicht. Die Android-App und die Browser-Version enthalten das SDK nicht.
Für die Erhebung in der App und die Übermittlung an Meta sind wir und Meta gemeinsam verantwortlich (Art. 26 DSGVO); die Aufteilung regelt Metas Zusatz für Verantwortliche (facebook.com/legal/controller_addendum). Danach verarbeitet Meta die Daten in eigener Verantwortung nach seiner Datenschutzrichtlinie (facebook.com/privacy/policy); dort kannst du deine Rechte auch direkt gegenüber Meta geltend machen. Dabei können Daten in die USA übermittelt werden; Meta Platforms, Inc. ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert.
Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, die Wirkung unserer Anzeigen zu messen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Du kannst dem jederzeit widersprechen (Art. 21 DSGVO): am einfachsten in der App unter Einstellungen → Hilfe & Rechtliches → Werbemessung. Schaltest du sie aus, meldet die App sofort keine Ereignisse mehr an Meta, und ab dem nächsten Start wird das SDK gar nicht mehr gestartet. Die Einstellung gilt für das jeweilige Gerät. Du kannst auch per E-Mail an [email protected] widersprechen. Löschst du die App, endet die Übermittlung ebenfalls.
Was auf deinem Gerät bleibt
- Dein Profilfoto wird nicht hochgeladen.
- Das Auslesen von Kassenbons für Ausgaben (Betrag, Datum, Laden) passiert auf deinem Gerät – auf dem iPhone mit Apples Texterkennung, auf Android mit ML Kit von Google, das ebenfalls auf dem Gerät läuft. Hochgeladen wird nur das Belegfoto, wenn du es an eine Ausgabe anhängst. Anders ist es nur bei „Bon abgleichen“ in der Einkaufsliste (siehe unten).
- Erinnerungen am Ort (Housely Plus): Schaltest du sie ein, fragt die App nach deinem Standort, und zwar nur „beim Verwenden der App“ (auf Android für Erinnerungen bei geschlossener App auch „immer“). Ob du bei einem gespeicherten Laden oder zu Hause ankommst, prüft dein Gerät selbst – auf dem iPhone iOS, auf Android die Google-Play-Dienste. Dein Standort und dein Zuhause werden nicht an unseren Server geschickt; geteilt werden nur die Läden, die ihr einer Liste als Ort hinzufügt.
- Barcodes und die QR-Codes von Einladungen erkennt die App ebenfalls auf deinem Gerät (auf Android mit ML Kit).
- Siri-Kurzbefehle und die Spotlight-Suche, auf Android die App-Verknüpfungen, werden auf deinem Gerät verarbeitet.
Funktionen mit Diensten Dritter
- Diktat in der Einkaufsliste: Auf dem iPhone übernimmt Apple die Spracherkennung. Dabei kann deine Aufnahme an Apple übertragen werden; es gilt die Datenschutzerklärung von Apple. Auf Android übernimmt sie der Spracherkennungsdienst deines Geräts, auf den meisten Geräten der von Google. Bietet dein Gerät eine Erkennung auf dem Gerät an, nutzt Housely diese; sonst kann deine Aufnahme an den Anbieter des Dienstes übertragen werden, und es gilt dessen Datenschutzerklärung. Damit eure Artikel richtig erkannt werden, gibt Housely der Spracherkennung Artikelnamen aus eurer Einkaufsliste mit. Unser Server bekommt keine Aufnahme, nur den erkannten Text als Artikel.
- ML Kit auf Android: Bilder und erkannte Texte oder Barcodes gibt ML Kit nicht an Google weiter. ML Kit sendet Google aber technische Nutzungs- und Leistungsdaten (etwa Gerätemodell, Android- und App-Version, Dauer und Fehler der Erkennung), mit denen Google ML Kit betreibt und verbessert; es gilt die Datenschutzerklärung von Google.
- Barcode-Scan: Um den Produktnamen zu finden, wird die Barcode-Nummer an Open Food Facts (Open Food Facts, Frankreich) übermittelt. Dabei sieht der Dienst deine IP-Adresse, aber keine Konto- oder Haushaltsdaten.
- Ortssuche: Suchst du einen Laden oder eine Adresse für eine Liste, geht der Suchtext mit der ungefähren Gegend an Apple Karten (iPhone) bzw. an den Geocoder deines Android-Geräts, meist von Google – ohne Konto- oder Haushaltsdaten. Es gilt die Datenschutzerklärung des jeweiligen Anbieters.
- Müllabfuhr-Kalender: Den Kalender-Link, den ihr eintragt, ruft unser Server beim jeweiligen Anbieter ab.
- Bon abgleichen (Housely Plus): Nutzt du in der Einkaufsliste „Bon abgleichen“, schickt die App das Foto des Kassenbons und die Namen der offenen Artikel dieser Liste an unseren Server. Der gibt beides an einen KI-Dienst weiter, Claude von Anthropic, der den Bon ausliest (Laden, Datum, Summe, Artikel mit Menge und Preis) und vorschlägt, welche Artikel der Liste darauf stehen. Bevor du die Funktion zum ersten Mal nutzt, fragt die App dich danach. Unser Server speichert das Foto dafür nicht und schreibt weder Foto noch Artikel in seine Protokolle; er merkt sich nur, dass euer Haushalt einen Bon abgeglichen hat (Zeitpunkt, Bildgröße, Dauer, Zahl der erkannten Zeilen), um die monatliche Zahl der Abgleiche zu begrenzen. Anthropic verarbeitet die Daten in unserem Auftrag, nutzt sie nicht zum Trainieren seiner Modelle und löscht sie nach eigenen Angaben spätestens nach 30 Tagen. Speicherst du den Bon als Ausgabe, wird das Foto wie jedes andere Belegfoto bei dieser Ausgabe gespeichert.
Browser-Version
Die Browser-Version speichert deine Anmeldung und den zuletzt geladenen Stand im lokalen Speicher deines Browsers, damit sie auch ohne Verbindung öffnet. Beim Abmelden wird das gelöscht.
Rechtsgrundlage
Wir verarbeiten diese Daten, um dir Housely wie vereinbart bereitzustellen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Freiwillige Angaben wie Bankdaten verarbeiten wir, weil du sie für dein Anliegen einträgst (ebenfalls Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Sicherheitsprotokolle und der Schutz vor Missbrauch, etwa begrenzte Anmeldeversuche, beruhen auf unserem berechtigten Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), ebenso die Betriebszahlen: Wir wollen erkennen, ob der Einstieg in Housely funktioniert, und ihn verbessern. „Bon abgleichen“ verarbeiten wir, weil du die Funktion aufrufst und ihr in der App zustimmst (Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. a DSGVO); die Zustimmung kannst du jederzeit widerrufen, indem du die Funktion nicht mehr nutzt. Dass ML Kit auf Android technische Nutzungsdaten an Google sendet, beruht auf unserem berechtigten Interesse, Kassenbons und Barcodes zuverlässig auf dem Gerät zu erkennen, ohne Bilder an einen Server zu schicken (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Melden, Blockieren, der Wortfilter, Konto- und Gerätesperren samt Geräte-Kennung dienen der sicheren Nutzung von Housely, die wir in den Nutzungsbedingungen zusagen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), und unserem berechtigten Interesse, alle Nutzenden vor Belästigung und rechtswidrigen Inhalten zu schützen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Werbemessung mit Meta beruht auf unserem berechtigten Interesse, die Wirkung unserer Anzeigen zu messen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
4. Empfänger und Auftragsverarbeiter
- Hosting: Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen; Rechenzentrum in Nürnberg (Deutschland). Der Anbieter verarbeitet die Daten in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO).
- E-Mail-Versand für Anmelde-Codes, Passwort-Links und Konto-Hinweise: Brevo (Sendinblue SAS, 17 rue de Salneuve, 75017 Paris, Frankreich; in Deutschland Brevo GmbH, Köpenicker Str. 126, 10179 Berlin), Verarbeitung in der EU. Brevo leitet Links in diesen E-Mails über einen eigenen Server weiter und zählt, ob eine E-Mail geöffnet und ein Link angeklickt wurde. Diese Zählung ist anonym, also keiner Person zugeordnet, und wir werten sie nicht aus.
- Netzwerk und DNS: Cloudflare, Inc., 101 Townsend St., San Francisco, CA 94107, USA. Cloudflare liefert diese Website und die Verbindungen der App zu unserem Server aus. Dabei können Daten in die USA übermittelt werden; Cloudflare ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert.
- Webanalyse auf dieser Website (siehe „Webanalyse mit PostHog“): PostHog Inc., USA; Verarbeitung in PostHog Cloud EU, Rechenzentrum in Frankfurt am Main (Deutschland). Der Anbieter verarbeitet die Daten in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO).
- E-Mail-Postfach für Nachrichten an [email protected]: Spaceship, Inc., 4600 East Washington Street, Suite 300, Phoenix, AZ 85034, USA. Dabei können Daten in die USA übermittelt werden.
- Apple (Apple Distribution International Ltd., Irland) für App-Vertrieb, Käufe, „Mit Apple anmelden“, Mitteilungen und Spracherkennung. Dabei können Daten in die USA übermittelt werden; Apple ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert.
- Google (Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland) für App-Vertrieb und Käufe über Google Play, „Mit Google anmelden“, Mitteilungen auf Android (Firebase Cloud Messaging), die Text- und Barcode-Erkennung auf Android (ML Kit) und – je nach Gerät – die Spracherkennung. Bei Firebase Cloud Messaging verarbeitet Google die Daten in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO). Dabei können Daten in die USA übermittelt werden; Google LLC ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert.
- Anthropic (Anthropic, PBC, 548 Market Street, PMB 90375, San Francisco, CA 94104, USA) für „Bon abgleichen“: liest Fotos von Kassenbons aus, in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO). Dabei werden Daten in die USA übermittelt; Grundlage sind die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission im Auftragsverarbeitungsvertrag mit Anthropic.
- Meta (Meta Platforms Ireland Ltd., Merrion Road, Dublin 4, D04 X2K5, Irland) für die Werbemessung in der iOS-App (siehe „Werbemessung mit Meta“): gemeinsam mit uns verantwortlich für die Erhebung und Übermittlung, danach eigenverantwortlich. Dabei können Daten in die USA übermittelt werden; Meta Platforms, Inc. ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert.
- Kalenderdienste, in denen du das Kalender-Abo abonnierst (zum Beispiel iCloud oder Google Kalender), rufen den Kalender über deinen Link ab.
- Die Mitglieder deines Haushalts sehen die Haushaltsdaten wie oben beschrieben.
5. Speicherdauer
Wir speichern deine Daten, solange du ein Konto hast. Löschst du dein Konto (in der App unter Einstellungen → dein Profil ganz oben → Konto löschen), entfernen wir deine Anmeldedaten (auch die Kennung von Apple oder Google), Push-Tokens, Bankdaten, Kalender-Links und die Kaufdaten zu Housely Plus. Einträge, die andere Mitglieder betreffen – etwa gemeinsame Ausgaben, Aufgaben und die Nachrichten, die du geschrieben hast –, bleiben unter deinem Namen ohne Konto im Haushalt, damit deren Abrechnung und Verlauf stimmen. Eigene Nachrichten kannst du vorher selbst löschen. Bist du die letzte Person mit Konto im Haushalt, wird der Haushalt mit allen Daten gelöscht. Das gilt für jeden deiner Haushalte. Verlässt du einen Haushalt oder entfernt dich dessen Verwaltung, bleiben deine Einträge und Nachrichten dort ebenso unter deinem Namen ohne Konto, deine Bankdaten in diesem Haushalt werden gelöscht und dein Kalender-Link für diesen Haushalt funktioniert nicht mehr. Meldungen löschen wir 6 Monate, nachdem wir sie abgeschlossen haben; löschst du vorher dein Konto, wird die Verbindung zwischen dir und deinen Meldungen entfernt – als meldende und als gemeldete Person. Eine Blockierung speichern wir, bis du sie aufhebst oder eines der beiden Konten gelöscht wird. Datum und Grund einer Kontosperre speichern wir, bis das Konto gelöscht wird. Die Geräte-Kennungen eines Kontos (als Hashwert) löschen wir mit dem Konto. Eine Gerätesperre (Hashwert, Grund, Datum und die E-Mail-Adresse des Kontos, von dem sie ausging) speichern wir, bis wir sie aufheben, auch über das Löschen des Kontos hinaus – sonst ließe sie sich durch Löschen und Neuanlegen umgehen. Die Einträge zu abgeglichenen Bons (ohne Foto und Inhalt) löschen wir nach 90 Tagen. Server-Logdateien löschen wir nach spätestens 14 Tagen, die Daten der Webanalyse bei PostHog nach spätestens einem Jahr. Was Meta über das SDK erhält, speichert Meta nach seiner eigenen Datenschutzrichtlinie; wir selbst speichern dazu nichts. Daten in Sicherungskopien werden gelöscht, sobald die jeweilige Sicherung turnusmäßig überschrieben wird.
6. Deine Rechte
Du hast das Recht auf
- Auskunft über deine gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO),
- Berichtigung (Art. 16 DSGVO) und Löschung (Art. 17 DSGVO),
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO),
- Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO) – in der App unter Einstellungen → dein Profil ganz oben → Meine Daten exportieren,
- Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf unserem berechtigten Interesse beruhen (Art. 21 DSGVO).
Schreib uns dafür an [email protected]. Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, zum Beispiel beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit.
7. Sicherheit
Die Verbindung zwischen App und Server ist verschlüsselt (TLS). Passwörter speichern wir nur als Hash, ebenso die Links fürs Kalender-Abo. Zugriff auf die Daten eines Haushalts haben nur dessen Mitglieder.
8. Kinder
Housely richtet sich an Personen ab 16 Jahren. Jüngere Haushaltsmitglieder können ohne eigenes Konto als Name angelegt werden.
9. Änderungen
Wenn sich Housely ändert, passen wir diese Erklärung an. Das Datum oben zeigt den aktuellen Stand.